Die Firewall schützt das Unternehmen. Doch was passiert, wenn ein Angreifer selbst Administrator wird? FortiBleed zeigt, weshalb diese Frage für Unternehmen und Gesundheitsorganisationen geschäftskritisch ist.
Behörden warnen vor kompromittierten Fortinet-Firewalls, bei denen Angreifer Administratorzugänge verändert oder gelöscht haben. Betroffene Organisationen können dadurch aus ihrer eigenen Sicherheitsinfrastruktur ausgesperrt werden.
Eine globale Bedrohung betrifft auch die Schweiz
Eine öffentlich erreichbare Firewall in Zürich ist derselben globalen Bedrohungslage ausgesetzt wie ein System in Nordamerika. Entscheidend ist deshalb nicht der Standort, sondern ob das System exponiert war und ob Hinweise auf unberechtigten Zugriff bestehen.
Patchen beendet keinen bereits erfolgten Angriff
Nach einem erfolgreichen Zugriff können Angreifer Persistenz schaffen, privilegierte Konten ins Visier nehmen, sich im Netzwerk weiterbewegen und den Weg für Erpressungstrojaner öffnen. Ein Update schliesst eine Schwachstelle, entfernt aber nicht automatisch einen bereits vorhandenen Angreifer.
- Exponierte Systeme und bekannte Schwachstellen prüfen
- Administrator- und VPN-Konten kontrollieren
- Konfigurationsänderungen und neue Konten nachvollziehen
- VPN-Aktivitäten und Protokolle auf Auffälligkeiten untersuchen
- Bei Verdacht eine strukturierte Incident-Response einleiten
Cybersecurity sollte geprüft werden, bevor ein Angreifer sie prüft.
— Elevate Systems AG
